Gänsehaut und Hochspannung bei der Lesung von Bestsellerautorin Saskia Calden

Der Abend passte perfekt. Reformationstag, Vorabend von Allerheiligen oder Halloween, jeder der Gäste im Pfarrheim St. Nikolaus konnte etwas Besonderes für sich finden. Ob nun die Gräberbegehungen auf den Friedhöfen oder die dämonischen Gestalten, die angeblich an Halloween ihr Unwesen treiben, an diesem Abend lagen die Gedanken an Mystisches und Mysteriöses, Morbides und Geheimnisvolles nahe. 
„Geheimnisvoll“ war auch das Stichwort für die Autorin, die vom Reichenhaller Frauenbund zur Lesung ihrer überaus erfolgreichen Psychothriller eingeladen war.
„Sie hat hunderttausende Bücher verkauft, ihre Krimis stehen wochenlang auf Platz 1 der Amazon-Kindle-Charts, aber ihr Name ist trotzdem nicht in aller Munde. Sie kommt aus dem Rupertigau, sie ist eine von uns, aber kaum jemand, der ihr begegnet, weiß, wer diese so harmlos wirkende Frau wirklich ist. Wer also verbirgt sich hinter dem Pseudonym Saskia Calden?“ Barbara Titze, die Moderatorin des Abends, stellte diese Frage mit einem Augenzwinkern.
Auch wenn das Geheimnis ihres Namens nicht gelüftet wurde, zog die Schriftstellerin ihr Publikum mühelos in ihren Bann. Überaus lebendig, fesselnd und pointiert las sie die Szenen, gab jeder der Figuren eine andere Stimme und brach zum Leidwesen der Anwesenden immer wieder gerade da ab, wo es besonders spannend wurde. In lockeren Interviews, die zwischen die Lesungen aus drei verschiedenen Bänden der Reihe um die starke und empathische Freiburger Ermittlerin Evelyn Holm gestreut waren, beantwortete sie ungezwungen, fröhlich und vollkommen ohne Starallüren die Fragen, die ihr die Moderatorin stellte. Saskia Calden schaffte es problemlos, den Spannungsbogen nicht nur zu halten, sondern im Laufe des Abends noch zu steigern. Kein Wunder, dass sich die Bücherstapel, die die Autorin für ihre Leserinnen signierte, schnell reduzierten. 
Im Anschluss bot sich die Gelegenheit, bei einem Glas Wasser oder Wein ungezwungen mit der Autorin ins Gespräch zu kommen. Die Gäste waren sich einig, nicht nur einen höchst unterhaltsamen Abend mit angenehmem Schaudern, sondern auch eine sehr sympathische und eindrucksvolle Autorin erlebt zu haben. Eine Zuhörerin fasste es kurz und treffend zusammen: „Eine tolle Frau!“
 

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